Wie lassen sich erfolgreiche Newsletter erstellen – 13 simple Praxistipps

13 Tipps zum Newsletter erstellen

Wie lassen sich erfolgreiche Newsletter erstellen – 13 simple Praxistipps!

Die eMail Inboxen sind überfüllt, die Zeit ist knapp. Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser ist hart und wird immer schwieriger. Mittlerweile reicht es nicht mehr nur einen tollen Newsletter Inhalt zu erstellen, das funktioniert genauso wenig wie ein reißerischer Betreff, der mehr verspricht als der Nutzer anschließend bekommt. Im heutigen Beitrag zeige ich dir 13 Tipps die du beim Newsletter erstellen berücksichtigen solltest, damit deine Newsletter in Zukunft deutlich besser angenommen werden. Deine Öffnungs- und Klickraten werden sich schlagartig verbessern – versprochen!

 

13 Tipps um erfolgreiche Newsletter zu erstellen

Gib deinen Lesern was sie brauchen/ wollen

Viele Unternehmen machen den Fehler das zu kommunizieren, was sie für richtig und wichtig halten – ohne Rücksicht auf den potenziellen Kunden. Diese Herangehensweise ist zu 99% zum Scheitern verurteilt!

Bevor du einen Newsletter erstellst solltest du dir etwas Zeit nehmen und überlegen was deine Zielgruppe interessiert und welche Argumente aus Kundensicht den entscheidenden Impuls bringen. Überlege dir auch, wie du die Informationen am besten kommunizierst. Ist eine Grafik besser als ein Fließtext? Sind Fachbegriffe und Abkürzungen der Zielgruppe bekannt oder nicht?

Nimm dir wirklich etwas Zeit um deinen Newsletter zu planen, ehe du dich an die Umsetzung machst, nur so kannst du langfristig Erfolg haben!

 

Halte dich so kurz als möglich, aber so lange wie nötig

Halte deine Newsletter so kurz es geht, ohne dabei wichtige Informationen zu vergessen. ich weiß, das klingt jetzt etwas kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht.

Die meisten Newsletter werden von den Usern nur überflogen, daher sind ewig lange Textblöcke kontraproduktiv. Der Newsletter ist in erster Linie als “Appetitanreger” zu sehen, hier machst du deine Empfänger auf dich aufmerksam und baust Interesse auf.

 

Struktur und Formatierung deine Inhalte

Wie bereits in Tipp 2 erwähnt scannen die meisten Internet-Nutzer eMails, ehe sie sich damit im Detail auseinandersetzen. Daher ist es extrem wichtig den Newsletter-Text zu strukturieren.

Formatieren gehört zum Texten. Dies kann man auf mehrere Arten bewerkstelligen. Die eleganteste Variante wäre die Vorlagen deines Newsletter-Versende-Anbieters zu verwenden und diese mit deinen eigenen Inhalten zu befüllen. Wenn dir das noch immer zu viel Arbeit ist kannst du den Inhalt auch mit den klassischen Strukturelementen, wie Bilder, Aufzählungszeichen, Absätze, Fettschrift, etc. aufbereiten.

 

Aufmerksamkeitsstarke Überschriften

Wenn du wie in Tipp 3 beschrieben deine Inhalte strukturierst wirst du unweigerlich auch Überschriften und Zwischenüberschriften benutzen. Wähle diese mit Bedacht! Sie müssen beim Scannen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und den Newsletter-Empfänger fesseln. Mache deine Leser damit neugierig, animieren Sie zum Weiterlesen.

 

Bleibe stets konkret und liefere Mehrwert

Viele Newsletter sind nicht Fisch und nicht Fleisch. Damit meine ich, dass darin nur geschwafelt wird, aber Zahlen oder Beweise bleiben aus. Wenn du hier offen und ehrlich deine Erfahrungen und Ergebnisse kommunizierst gewinnst du langfristig das Vertrauen deiner Newsletter-Liste. Du kannst auch einmal über deine Fehler berichten, das macht dich nur sympathisch und die Menschen können sich noch stärker mit dir identifizieren.

Insgesamt positionierst du dich damit als Experte und Vorbild. Deine Leser wissen in der Zukunft, dass deine Newsletter Mehrwert bieten und es sich lohnt sie zu lesen. Überhaupt gilt: Liefere deinen Lesern mehr als sie erwarten, damit fällst du positiv auf!

 

Schreibe aktiv und verständlich

Achte beim Schreiben deines Newsletters darauf, dass er für deine Leser einfach und schnell zu erfassen ist. Vermeide deshalb Schachtelsätze und Konjunktive. Ein aktiver Schreib-Stil ist nicht nur angenehmer zu lesen, sondern auch emotionaler und mitreißender.

In diesem Zusammenhang kann ich dir auch sagen: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte! Ist eine textliche Beschreibung zu umständlich oder zu lange überlege dir, ob sich der Sachverhalt nicht grafisch besser abbilden lässt. Außerdem wecken Bild leichter Emotionen, und steuern den Blickverlauf deiner Leser.

 

Die Betreffzeile muss es in sich haben

Auf dem Weg des Newsletter Empfängers zu deiner Website gibt es zahlreiche “Absprungmöglichkeiten”. Die Erste und wohl auch Größte ist die Betreffzeile. Bereits im Postfach entscheidet sich anhand der Betreffzeile, welche eMail überhaupt eine Chance bekommt gelesen zu werden.

Heutzutage erhält jeder täglich dutzende eMails, es ist zeitlich oft gar nicht möglich jede eMail zu öffnen und zu lesen. Deshalb beginnt das Scannen der Mails bereits im Postfach. Hier werden alle eMail-Betreffs überflogen und nur jene werden nicht gelöscht, die eine gewissen Neugierde wecken.

Der schönste Newsletter-Inhalt ist wertlos, wenn die Leser anhand der Betreffzeile nicht sofort gefesselt werden. Schenke deinen Betreffs besondere Aufmerksamkeit und überlege dir mit welcher Botschaft und welchen Worten du deine Leser in deinen Bann ziehen kannst.

 

Nutze einen persönlichen und vertrauenswürdigen Absender-Namen

Was viele Unternehmen nicht wissen, der Absender entscheidet neben dem Betreff stark mit, ob jemand eine eMail öffnet oder nicht. Untersuchungen haben ergeben, dass entweder eine starke Marke, oder Namen besonders gut funktionieren.

Da du vermutlich noch keine weltbekannte Marke bist solltest du hier deinen Namen als Absender nutzen. Namen wirken vertrauenswürdiger als irgendwelche info@ oder office@ eMail-Adressen.

Viele größere Unternehmen verbinden Namen und Marke z.B. “Klaus Huber von XY”. Damit wird einerseits suggeriert, dass eine Person die eMail geschrieben hat und andererseits wird auch der Firmenname im Bewusstsein der Empfänger verankert.

 

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Nutze das Prinzip der abnehmenden Wichtigkeit.

Wie du ja bereits in den vorangegangenen Tipps erfahren hast scannen die meisten Nutzer Newsletter, ehe sie genauer darauf eingehen. Das bedeutet für dich, dass deine wichtigste Botschaft möglichst weit oben stehen muss.

Ein zusätzlicher Vorteil dieser Strategie ist die Darstellung in der eMail-Vorschau. Viele eMail-Provider bieten ihren Nutzern bereits im Postfach eine kurze Vorschau auf den Newsletter Inhalt. Wenn du hier schon punkten kannst – perfekt!

 

Schließe mit einer klaren Handlungsaufforderung ab.

Newsletter sind dazu da, um die Empfänger auf deine Produkte bzw. deine Inhalte aufmerksam zu machen. Wenn du also von deinen Lesern willst, dass Sie auf deine Website kommen sollen, dann sage es ihnen!

Dabei solltest du die Handlungsaufforderung (engl. Call-to-Action) sowohl textlich als auch visuell hervorstreichen. So kannst du Grafiken verlinken oder am Ende (bzw. auch in der Mitte) deines Newsletters eine Schaltfläche (engl. Button) einbauen. Darauf könnte etwas stehen “Gib mir jetzt mehr Informationen” oder “Ich will weiterlesen”.

 

Lesbarkeit auf Smartphones

Mittlerweile nutzen die meisten Menschen das Internet über ihr Smartphone. Es ist daher ganz wichtig, dass deine Newsletter auch auf einem Smartphone einwandfrei gelesen werden können.

Das bedeutet für dich: Überlege dir, ob die Texte weiter gekürzt, Links noch auffälliger gestalten werden sollten, oder Bilder noch aussagenkräfter sein müssen.

Bei den meisten Newsletter-Versand Anbietern kannst du dir Test-eMails selbst zusenden. Nutze diese Möglichkeit und schaue dir deine Newsletter auch mal am Smartphone oder Tablet an.

 

Kontrolle ist gut, Testversand ist besser

Auch wenn du einen Newsletter möglichst schnell an deine Liste verschicken willst. Nimm dir unbedingt die Zeit um alles zu kontrollieren bzw. einen Testversand an deine eigene eMail-Adresse zu senden.

Nichts wirkt unprofessioneller als Tipp- oder Rechtschreibfehler oder komplett “zerschossene” Formatierungen. Damit machst du das beste Angebot und den wertvollsten Tipp zum Rohrkrepierer.

Kontrolliere deshalb zuerst deinen Inhalt und alle Formatierung. Im Anschluss schickst du dir iden Testversand zu und prüfst so, was deine Empfänger zu sehen bekommen. Erst dann geht der Newsletter an die Leserschaft hinaus.

Übrigens du kannst den Testversand auch noch an 2-3 vertraute Personen schicken. So bleibt dann wirklich kein Fehler unentdeckt!

 

Analysieren und Testen bringt`s

Auch wenn du neben deiner alltäglichen Arbeit wenig Zeit hast, von Zeit zu Zeit die Ergebnisse der versendeten Newsletter analysieren bringt dir extrem viel. Schau dir an wie viele eMails geöffnet wurden, in wie vielen Mails wurden Links geklickt und wie viel Umsatz hast du mit einem Newsletter-Versand erzielt.

Das sind ganz entscheidende Fragen, wenn es darum geht den Erfolg eines Newsletters einzuordnen. Diese “extra” Arbeit lohnt sich, denn nur aus deinen Fehlern lernst du.

Mit den Ergebnissen kannst du anschließend Optimieren und Neues testen. Was du alles testen solltest: Betreffzeilen, Artikel-Anordnungen, textliche Varianten, Call-to-Action, Farben etc. Wichtig dabei ist nur, dass du immer nur ein Element testest, um auch wirklich sagen zu können, ob diese Änderung eine Auswirkung hat oder nicht.

Übrigens viele Newsletter-Programme bieten sogenannten “Splittests”an. Das bedeutet du kannst zwei Versionen eines Newsletters erstellen und diese an eine kleine Gruppe aus deiner Liste schicken. Die Sieger-Version wird im Anschluss an den restlichen Verteiler verschickt. Dieses mächtige Tool lohnt sich aber erst, wenn du eine große Liste hast bei der die Splittests Aussagekraft haben.

 

Sei anders – probiere Neues aus

Es gibt immer mehrere Wege, um ans Ziel zu kommen. Achte deshalb darauf nicht zu eintönig zu werden. Sei kreativ und setze dich hin und wieder über das Alltägliche hinweg. Probiere neue Ideen aus – so bleibst du für deine Leser spannend und es wird auch dir mehr Spaß bringen!

 

Erfolgreiche Newsletter erstellen – mein Fazit

Nun kennst du 13 Tipps um deine Newsletter zu verbessern und erfolgreicher zu gestalten. Auch wenn heutzutage Facebook und andere Social Media Dienste viel an Kommunikation übernehmen bleibt der Newsletter einer der wichtigsten Kommunikationswege. Hier kannst du auf Knopfdruck Informationen hinausgeben UND Umsätze generieren. Das “alte” Online Marketing Sprichwort “Das Geld liegt in der Liste”, hat nichts an Bedeutung verloren.

Wer es schafft eine große Newsletter-Leserschaft aufzubauen und diese richtig zu bedienen wird langfristig großartige Ergebnisse erzielen und unglaubliche Umsatzzuwächse verbuchen. Vernachlässige daher das Thema Newsletter Marketing bzw. Newsletter erstellen nicht, es kann dein Geschäft in den nächsten Monaten und Jahren auf die nächste Stufe heben!

Abschließend würde mich, wie immer, deine Meinung bzw. Erfahrung in Form eines Kommentars interessieren. Probier die Tipps aus und berichte mir von deinen Ergebnissen!

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